Digitale Sammlungen
Literatur zu Südasien – UB Heidelberg
Unter den ca. 265.000 Medieneinheiten der Bibliothek des Südasien-Instituts der Universität Heidelberg befinden sich auch mehrere kostbare fachspezifische Publikationen aus dem 18. bis frühen 20. Jahrhundert. Diese werden schrittweise vollständig digitalisiert und über das Internet kostenfrei zugänglich gemacht. Die digitalisierten Werke sind in Heidi, dem OPAC der UB Heidelberg, erfasst und somit auch in überregionalen Bibliothekskatalogen nachgewiesen.
Digitalisierte Diasammlung Sontheimer
Günther-Dietz Sontheimer (1934-1992), der ab 1977 als Professor am Südasien-Institut (SAI) in Heidelberg Religionsgeschichte Südasiens sowie traditionelles indisches Recht, Marathi und Marathi-Literatur lehrte, hat in seinen dreißig Forschungsjahren etwa 22.000 Dias aufgenommen. Alle Dias wurden im Rahmen der Heidelberg Research Architecture (HRA) des Exzellenzclusters „Asia and Europe in a Global Context – Shifting Asymmetries in Cultural Flows“ (EXC Asia) digitalisiert und in der Bilddatenbank HeidICON mit Metadaten erschlossen.
Bengali Zeitschriften und Zeitungen
Das Hiteshranjan Sanyal Memorial Archiv umfasst eine große Sammlung von Texten und visuellen Materialien mit einem Fokus auf das koloniale Bengalen. Im Jahr 1993 hat das Centre for Studies in Social Sciences, Calcutta (CSSSC) damit begonnen, frühe Bengali-Zeitschriften aus der Kolonialzeit zu verfilmen und zu digitalisieren. Diese einzigartige Sammlung schließt auch seltene Bengali-Bücher sowie Zeitschriften und Bücher in Assamesisch ein.
Auf der Basis eines Memorandum of Understanding zwischen dem CSSSC und dem Südasien-Institut der Universität Heidelberg wird ein Teil dieser Sammlung nun auf Savifa öffentlich zugänglich gemacht.
GRETIL e-Library – SUB Göttingen
Die GRETIL e-Library ist ein Projekt an der Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen, welches den Zugang zu elektronischen Volltexten ermöglicht. Der Schwerpunkt der GRETIL e-library liegt auf der elektronischen Erschließung älterer, zumeist indologischer Standardwerke. Daneben sollen auch Schriften, die von wissenschaftsgeschichtlichem Interesse sind, Berücksichtigung finden.
Digital South Asia Library – University of Chicago
Die Digital South Asia Library (DSAL) ist eine Kooperation zwischen verschiedenen amerikanischen sowie internationalen Bibliotheken und Digitalisierungsprojekte mit dem Ziel, eine Vielzahl von digitalen Materialien zu Südasien frei zugänglich zu machen. Die Homepage von DSAL bietet somit den Zugriff auf elektronische Volltexte, Nachschlagewerke und Bibliographien sowie auf geographische Karten oder Bildmaterial.
Sanskrit Manuscripts – University of Pennsylvania Library
Die Universität von Pennsylvania hält mit ca. 3.000 Dokumenten die größte Sammlung von Sanskrit-Manuskripten in Nordamerika. Die meisten dieser Manuskripte stammen aus Indien, einige wenige kommen auch aus Burma, Sri Lanka, Thailand oder Tibet, und sind zwischen dem 15. und 18. Jahrhundert entstanden. Überwiegend befassen sich die Texte mit hinduistischen Themen.